Gedanken.at

Ernst Ferstl

Wegweiser

Aphorismen: Ernst Ferstl
Coverfoto: Maria Hasenleithner

 

 

Kostproben:

Wer seinen Träumen
nicht entgegen geht,
dem kommt nur Alltägliches
entgegen.


Mit Gedanken
kann man sich spielen,
mit Gefühlen sollten wir
diese Spielchen lieber lassen.


Die Treppe zum Erfolg besteht
aus vielen
kleinen
Schritten.


Enttäuschungen, die ausbleiben,
sind uns immer herzlich willkommen.


Das größte Problem
mit dem Fortschritt:
Auch die Nachteile
entwickeln sich weiter.


Wer mit dem Kopf
durch die Wand will,
beweist damit,
dass er kein Hirn hat.


Wer sich sehr viel ärgert,
hat nur sehr wenig
vom Leben.


Wenn Gott ausreichend
informiert wäre, würde er
– nach menschlichem Ermessen-
seine Filiale “Planet Erde” umgehend schließen.

 

Wenn man jemand beizeiten
in den Himmel hebt,
kann man ihn bei Bedarf leichter -
und vor allem tiefer - fallen lassen.

 

Dummköpfe halten
ihr Brett vor dem Kopf
für ihr Aushängeschild.

 

Wenn unsere Gedanken
mit unseren Gefühlen
zu spielen beginnen,
endet das fast immer
mit gemischten Gefühlen.

 

Der Tanz um das Goldene Kalb
ist ein Spiel.
Und wer nicht mitspielt,
dem wird mitgespielt.

 

Der Mensch unterscheidet sich
vom Affen allein schon dadurch,
dass er sagen kann:
"Mensch, bin ich ein Affe!"

 

Grundsatz:
Glaube an dich,
aber mache
keine Religion daraus.

 

Dass alles zwei Seiten hat,
heißt auch, dass es überall
eine Licht-
und eine Schattenseite gibt. 

 

Was man nicht versteht,
das liegt einem nicht.
Oder umgekehrt?

 

Buchinhalt: 388 Aphorismen, 106 Seiten

    Erscheint Anfang November 2005, ASARO-Verlag

    Preis: Euro 8,90 (Österreich: Euro 9,20)

    ISBN: 3-934625-74-6

 

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